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Die Legende vom Rüeblimärt
Ungefähr 25 Jahre ist es her - niemand weiss es mehr so genau -, da trafen sich ein paar Aargauer im Restaurant Affenkasten zu einem Glas Bier. Sie diskutierten am Stammtisch über dieses und jenes - wahrscheinlich auch über den alljährlich im Spätherbst stattfindenden Zibelemärit in Bern. Was den Bernern die Zwiebeln, sind den Aargauern die Rüebli. Nicht umsonst trägt der Aargau den Spitznamen «Rüebli-Kanton». Irgendeiner in der bierseligen Runde stellte die Frage in den Raum, weshalb man im Aargau nicht auch einen so lebendigen Markt organisieren könne wie in Bern.
Im Jahr darauf erlebte die Bieridee ihre erste Umsetzung. Der Rüeblimärt wurde mit bescheidenen Mitteln auf die Beine gestellt, der Anlass ohne grossen Werbeaufwand publik gemacht. An ca. 30 einfachen Ständen boten Aargauer jede Sorte Rüebli an, dazu anderes Gemüse, Trockenfrüchte, Trockenblumen und Dekorationsartikel. Das Publikumsinteresse war derart gross, dass die Stände bereits um 11 Uhr leer gekauft waren. Niemand hatte mit einem solchen Erfolg gerechnet.
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